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Verhaltensberatung für Hunde in Werl

Problemverhalten bei Hunden ist kein Zufall – es ist ein System, das verstanden, analysiert und strategisch verändert werden muss.

Als Hundepsychologin mit fundierter Ausbildung, jahrelanger Praxiserfahrung und tiefem Wissen über Genetik, Neurobiologie und Verhaltensbiologie helfe ich dort, wo klassische Trainingsmethoden versagen.

Ich kombiniere Wissenschaft, Erfahrung und Realitätssinn, um Verhalten messbar zu verändern – nicht nur zu verwalten.

Hundetraining in Werl für verhaltensauffällige Hunde

Dein Hund pöbelt an der Leine? Er zeigt aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden oder Menschen? Er ist gestresst oder überfordert und du weißt einfach nicht mehr weiter?

Ich bin Sarah Betzer – Hundepsychologin, zertifizierte Hundetrainerin für verhaltensauffällige Hunde und Gründerin von DarkGiantPaws. Ich arbeite mit Hunden über Energie, Raum und klare Kommunikation und unterstütze Menschen dabei, Verantwortung zu übernehmen und echte Führung aufzubauen.

In meinem Training sind alle Hunde und alle Menschen willkommen – ob feinfühlig, unsicher, überdreht, groß, klein, aus dem Tierschutz oder vom Züchter. Jeder Hund bringt eine Geschichte mit, und jede Mensch-Hund-Beziehung hat Potenzial, wenn man sie ehrlich betrachtet.

Mein Fokus liegt darauf, Strukturen zu schaffen, Orientierung aufzubauen und die Dynamik zwischen Mensch und Hund verständlich und greifbar zu machen. Dabei arbeite ich nicht nach starren Methoden, sondern arbeite direkt mit dem, was vor mir steht: Verhalten, Energie, Muster, Umgebung und die echte Beziehung zwischen beiden Seiten.

Ich begleite Teams, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen umzusetzen – ruhig, klar und konsequent.
 

Hundetrainerin Sarah Betzer steht mit einer Gruppe unterschiedlicher Hunde auf einem Spaziergang.

Verhaltensberatung

Hundetrainerin Sarah Betzer mit einer Gruppe von Hunden auf dem Spaziergang

Intensivtraining

Hundetrainerin Sarah Betzer mit ihren zwei Hunden

Gruppenkurse

Wie alles anfing.

Als ich mit drei Jahren von einem Rottweiler angegriffen wurde, habe ich nicht damit gerechnet, die nächsten 24 Jahre meines Lebens mit einer Angst zu verbringen, die mein komplettes Verhalten geprägt hat. Ich habe Hunde kategorisiert von „harmlos“ bis „tödlich“ – in meinem Kopf waren das Risikoanalysen, keine Lebewesen. Rational wusste ich, dass Hunde ein wunderschönes Leben möglich machen. Emotional war ich gelähmt. Wenn irgendwo ein Hund war, bin ich nicht ins Haus gegangen. Und wenn ich doch ging, dann nur, weil ich mich nicht traute, etwas zu sagen. Ich habe Umwege auf dem Schulweg gemacht, habe Zäune gemieden, hinter denen Hunde tobten. Diese Angst war so mächtig, dass selbst Therapien sie nicht gebrochen haben.

Der Boxer, der meine Sicht auf Hunde zerlegt hat.

Mit 27 lernte ich dann einen Boxer kennen – und vor ihm hatte ich unfassbare Angst. Dumm nur, dass wir ein paar Tage bei dem Patenonkel meines Freundes in Bayern verbracht haben und Paul, der Boxer, nun mal einfach da war. Als wir nachts ankamen, bellte er so heftig, dass ich dachte, ich sterbe vor Panik. Und dann stellte ich fest: Paul wollte gar nichts von mir. Er hat mich nicht angeschaut, ist nicht zu mir gekommen, hat mich nicht bedrängt. Er war einfach anwesend – und zum ersten Mal in meinem Leben war ein Hund kein Risiko, sondern nur ein Hund. Und da entstand im Stillen die Liebe zum Boxer. Molosser fand ich schon immer beeindruckend – optisch. Aber ich war überzeugt, dass sie potenziell tödlich sind. Kampfmaschinen. Gefährliche Wesen, die nur darauf warten, auszubrechen.

Mein erster eigener Hund.

2020 zog dann mein erster eigener Hund ein – ein Boxerwelpe. Und ja: Ich hatte Angst vor meinem eigenen Welpen. Und dieser Welpe war alles, nur nicht „perfekt“. Er sprang mich an, biss mich, korrigierte mich, verletzte mich. Oskar, mein deutscher Boxer, war der denkbar schlechteste Ersthund, um Angst zu verlieren – aber der beste Hund, um mich zu konfrontieren.

 

Er hat mich gezwungen, ehrlich zu werden. Zu mir selbst. Zu meinen Mustern. Zu meiner Energie.

Individuelles Hundetraining für verhaltensauffällige Hunde in Werl

Der Cane Corso, der mich gezwungen hat, hinzusehen.

Als ich glaubte, Oskar einigermaßen im Griff zu haben (was rückblickend ein reines Wunschdenken war), zogen wir aufs Land. Und ich traf eine klare Entscheidung: wenn ich schon wachse, dann richtig. Also suchte ich mir den Hund aus, vor dem ich mein ganzes Leben lang am meisten Angst hatte: einen 70-Kilo-Cane-Corso-Rüden. Toni. Ein Koloss. Ein Symbol für alles, was mir Angst gemacht hatte. Und dieser Cane Corso war plötzlich gar nicht tödlich – sondern einfach nur unfassbar freundlich. Bis zum zwölften Monat.

Denn zwischen meinen Hunden war längst etwas zerbrochen, aber ich konnte es nicht erkennen. Erst als die beiden in der Küche aufeinander losgingen und ich nur daneben stand und dachte: Was passiert hier? Wieso verstehen sie sich nicht mehr? Sie waren doch zwölf Monate lang ein Team. Und plötzlich stellte sich die Frage: „Stimmt etwas mit Toni nicht?“

Als die Antworten ausblieben und ich selbst zur Lösung wurde.

Ich suchte Hundetrainer. Viele. Und was ich bekam, waren Ratschläge wie: „Wenn sie sich nicht mögen, musst du mit Leckerchen arbeiten.“ Oder: „Vielleicht gibst du einen ab.“ Und ganz viele sagten diesen Satz, den ich nie vergessen werde: „Es tut mir leid, aber bei Aggression können wir nicht helfen.“

Da stand ich – mit einem Boxer, einem Cane Corso, null Antworten und einer Verantwortung, die mir den Atem nahm. Meine Angst war da längst verschwunden. Logisch. Wer zwei große Molosser auseinanderzieht, hat keinen Platz mehr für Angst. Und da war klar: Wenn mir niemand helfen kann, dann muss ich es selbst lernen. Also habe ich die Ausbildung zur Hundepsychologin gemacht. Und bin nicht stehen geblieben. Ich habe weitergelernt. Tiefer gegraben. Seminare besucht. Workshops. Mehrmals im Jahr, mehrere Tage am Stück. Neurobiologie. Hundepsychologie. Rassekunde. Genetik. Verhaltensbiologie. So lange, bis ich verstanden habe, wie Hunde wirklich funktionieren.

Und es hat funktioniert. Ganz offensichtlich. Heute habe ich zwei intakte Rüden, mit denen ich alles machen kann – egal ob beim Stadtbummel, im gemeinsamen Urlaub oder im Miteinander der beiden. Heute habe ich durch und durch alltagstaugliche Hunde, die immer an meiner Seite sind.

Heute arbeite ich auf drei Ebenen:

Energie. Raum. Mentale Stärke.

Alles, was ein Hund tut, lässt sich durch diese Achsen erklären. Und alles, was ein Mensch verändern möchte, muss auch daran ausgerichtet werden. Wir leben nicht mit Signalen, Klickern oder Belohnungsprogrammen. Wir leben mit sozialen Regeln, emotionaler Stabilität und struktureller Führung.

Entspannte Hunde nach Verhaltenstherapie

Warum klassisches Training scheitert, wenn es ernst wird.

Und ich weiß, dass viele von euch schlechte Erfahrungen gemacht haben. Trainer, die gehen mussten, wenn Aggression im Raum war. Trainer, die sagten, man solle den Raum verlassen, wenn der Hund einen angreift. Trainer, die empfahlen, sich etwas Dickes anzuziehen und einfach zu warten. Und ich weiß, warum das nicht funktioniert.

Denn heute, nach all den Jahren, nach über 150 Mensch-Hund-Teams allein im letzten Jahr, nach unzähligen Wochenenden, die Menschen aus Bayern, Sachsen, der Schweiz oder Österreich zu mir geführt haben, weiß ich: Ich kann helfen.

Weil mein Werkzeugkoffer größer ist. Mein Verständnis tiefer. Meine Lebensrealität härter getestet wurde als jedes Skript. Ich weiß, wie es ist, wenn die Kacke dampft. Wenn es fünf nach zwölf ist. Wenn man keinen Plan hat und niemanden findet, der wirklich versteht, was los ist.

Und genau für diese Momente bin ich da.

Mit Klarheit.
Mit Energie.
Mit Führung.

Mit einem Wissen, das aus Fehlern, Rückschlägen, Mut und zwei Molossern entstanden ist, die mir gezeigt haben, wer ich heute bin.

Ich bin Sarah.
Und ich bin die, die bleibt, wenn andere schon längst gesagt haben: „Tut mir leid, da kann man nichts machen.“

Du hast Interesse an einem Training?

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